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Die neue Version der Simulationssoftware Polysun bringt Forschungsresultate an den Endkunden

Mit Polysun 6.2 kündigt der Softwarehersteller Vela Solaris die neuste Version seiner Planungs- und Simulationssoftware Polysun an.

Bild: Polysun 6.2 Presse MitteilungWinterthur, 4. November 2013 – Polysun 6.2 erlaubt seinen Benutzern Zugriff auf neuste Innovationen im Bereich erneuerbare Energien, welche aus verschiedenen Forschungsprojekten stammen. So wird beispielsweise für die Dimensionierung eines elektrischen Speichers die Batterielebensdauer mitberücksichtigt.

Eigenverbrauchsoptimierung Photovoltaik und Wärmepumpen
An der diesjährigen EU PVSEC Konferenz Anfang Oktober in Paris wurden aktuelle Forschungsresultate für die Optimierung des PV-Eigenverbrauchs präsentiert. (Siehe: PVSEC Publication) Die Resultate entstammen einer Forschungszusammenarbeit zwischen Vela Solaris und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich), welche durch das Bundesamt für Energie und Swisselectric Research finanziert werden. Wenige Monate nach der Erstveröffentlichung werden diese Resultate nun über das Polysun Update 6.2 einer breiten Benutzerschaft zur Verfügung gestellt. Die Simulationen zeigen die Chancen und Grenzen dieser aktuell breit diskutierten Speicherlösungen mit einer Kombination aus thermischer Speicherung und Batterie auf. Eine Voraussetzung dafür, dass man belastbare Resultate erhält, ist die Verwendung von allgemein programmierbaren Reglern (in Polysun seit Version 6.1) und die Verwendung von realistischen Profilen (neu in der Version 6.2: Profile mit 15-Minuten Zeitschritten). Je nach Solaranlage, Gebäudetyp und Verbraucherverhalten resultiert eine Wärmepumpe mit intelligentem Regler oder eine Batterielösung als optimales System.

 

Alles in einem Tool: Bild
Abbildung 1: Photovoltaikstrom kann zur Eigenverbrauchsoptimierung in einer Batterie zwischengespeichert werden. Alternativ dazu ist es attraktiv, die bereits vorhandenen thermischen Energiespeicher zu nutzen. Polysun zeigt wo das Optimum liegt und wie die intelligenten Regler programmiert werden müssen.

 

Die Lebensdauer der Batterie hängt von ihrem Einsatz ab
Ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit dem Power Systems Laboratory der ETH Zürich wurde die Lebensdauer von Batterien erforscht. Das Planungswerkzeug Polysun unterstützt ab der neuen Version die Dimensionierung des elektrischen Speichers mit einem neuen Batteriemodell. Dabei wird während der Simulation der „Gesundheitszustand“ der Batterie (Fachbegriff „State-of-Health“ = SOH) aufgezeichnet. Je öfter und je tiefer eine Batterie entladen wird, desto tiefer wird dieser Parameter, womit sich die Batterielebensdauer verkürzt. Für die Dimensionierung ergibt sich folgende Optimierungsaufgabe: eine zu kleine Batterie ist in der Anschaffung kostengünstiger, wird aber durch die vielen tiefen Entladezyklen stark leiden. Die Batterie muss früher wieder ersetzt werden. Die Zusatzkosten einer grösseren Batterie  lohnen sich durch deren längere Lebensdauer in einem gewissen Grössenbereich. Bei einer zu grossen Batterie ist die Anfangsinvestition nicht mehr zu rechtfertigen.

 

Weitere Neuheiten der Polysun Version 6.2


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