Vela Solaris Home
DE | EN

Simulationssoftware Polysun unterstützt die neuen Förderinstrumente in Deutschland

Press GFX DefautWinterthur, 18. August 2015Die aktuelle Version der Simulationssoftware Polysun des Herstellers Vela Solaris unterstützt die neuen Förderinstrumente in Deutschland. Polysun ist ein anerkanntes Werkzeug zum Erbringen des Nachweises für förderfähige solarthermische Anlagen und Wärmepumpen.

 

Marktanreizprogramm MAP: Solaranlagen mit Deckungsanteil ≥ 50% und grosse Solaranlagen

Im Rahmen der Innovationsförderung des Marktanreizprogramms (MAP) des deutschen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden solarthermische Anlagen mit einem solaren Deckungsanteil von über 50% gefördert (siehe MAP-Merkblatt). Zum Nachweis des Deckungsanteils wird die Simulationssoftware Polysun als validiertes Werkzeug zugelassen. Die aktuelle Version von Polysun enthält einen angepassten PDF-Report welcher alle von der BAFA zur Prüfung benötigten Informationen in geeigneter Form aufführt. Vela Solaris steht mit der BAFA kontinuierlich in Kontakt. Neuerungen werden auch in Zukunft zeitnah in die Simulationssoftware Polysun aufgenommen.

 

Grosse Solarkollektoranlagen mit Bruttokollektorfläche ab 20m2 werden ebenfalls durch die BAFA oder alternativ (ab 40 m2) durch die KfW unterstützt. Dabei ist eine Systemsimulation zwingend notwendig für die Wärmebereitstellung von Wohngebäuden mit mindestens drei Wohneinheiten und Nichtwohngebäuden ab 500 m2 Nutzfläche. Da diese Anlagen oft spezielle Hydrauliksysteme und Regelungen umfassen, können die Anlagen in der Regel nur mit Polysun oder dem akademischen Werkzeug TRNSYS korrekt abgebildet werden.

 

Innovationsförderung: Wärmepumpen mit verbesserter Systemeffizienz

Für Bestandsgebäude und Neubauten werden besonders effiziente Wärmepumpenanlagen gefördert. Vor Beginn der Ausführungsarbeiten muss nachgewiesen werden, dass das System eine besonders hohe Effizienz aufweist. Konkret stehen folgende Anlagekonzepte im Fokus (Siehe Liste der BAFA):

  • Erdgekoppelte Wärmepumpen,
  • Luft/Wasser-Wärmepumpen mit ergänzender Solarwärme,
  • Eisspeicher-Systeme
  • Anergienetze („kalte Nahwärme“).

Bei diesen Konzepten ist die Effizienz über die sog. System-Jahresarbeitszahl (SJAZ) mithilfe einer Simulationsrechnung nachzuweisen; die Angabe der Jahresarbeitszahl für die Wärmepumpe ohne System ist in diesem Zusammenhang nicht aussagekräftig und wird für die Nachweisführung nicht anerkannt. Die SJAZ lässt sich mit Polysun berechnen und in der Vorlagendatenbank werden entsprechende Systeme mit der Standardsoftware ausgeliefert.

 

Prozesswärme

Die Bereitstellung von Wärme für industrielle Prozesse durch Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Biomasse wird in den Förderinstrumenten jeweils über Art der Wärmeerzeugung und -verteilung aufgeschlüsselt: Solar – Biomasse – Wärmepumpe – Nahwärmenetze  – Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei greift einerseits die Innovationsförderung der BAFA, andererseits können über das KfW-Programm „Erneuerbare Energien“ Zinsverbilligungen und Tilgungszuschüsse gesprochen werden.

 

Polysun bietet eine reiche Auswahl von Vorlagen für Prozesswärme und erlaubt insbesondere die Abbildung des spezifischen hydraulischen Anlageschemas, was für den Förderantrag und die Ertragsvorhersage unerlässlich ist. Weiter lassen sich Energiebezugsprofile problemlos aus verschiedenen Formaten einlesen. Anhand von Vergleichssimulationen kann der Nutzen von verschiedenen Massnahmen aufgrund von Simulationen berechnet werden.

 

Vela Solaris: Erfolgreiche Mitarbeit in internationalen Netzwerken und Forschungsprojekten

Über die letzten Jahre hat die Firma Vela Solaris in verschiedenen akademischen Netzwerken, Forschungsprojekten und Kommissionen mitgearbeitet, wie zum Beispiel in einem Forschungsprojekt zur Definition einer Schnittstelle zwischen der EnEV und der Solarsimulation*. Die Resultate aus diesen Arbeiten fliessen früh in das Planungstool Polysun ein und stimmen mit den Anforderungen der Förderinstrumente überein. Für innovative Systemlösungen liefert Polysun bereits im frühen Stadium der Markteinführung die Berechnungsgrundlage und deckt die Bedürfnisse der Planer vollumfänglich ab, wenn die Marktreife erreicht ist.

 

*Spezifikation von Schnittstellen zwischen Solarsimulation und den Normen DIN V 18599 sowie DIN V 4701-10 zur Erstellung von Nachweisen im Rahmen der Energieeinsparverordnung – Definition eines offenen Standards 

 
Presse Mitteilung als PDF herunterladen