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Wärmepumpe oder Gas?
In welchem Umfang reduziert die Installation einer Wärmepumpe den Gasverbrauch eines Gebäudes?
Wärmepumpe oder Gas? Diese Frage wird häufig von planenden und beratenden Ingenieuren von Energiesystemen für Gebäude und Quartiere gestellt.

Die Antwort fällt je nach Projekt unterschiedlich aus. In einem konkreten Projektbeispiel lautet die Antwort: 65% (Verringerung des jährlichen Gasverbrauchs von 27,4 MWh auf 9,5 MWh, hier im Jahresverlauf abgebildet).
Grundsätzlich lässt sich Folgendes aus den Projekten erkennen:
Gasheizung: Kurzfristige Optimierungen vs. langfristiger Umstieg
Wer eine Gasheizung betreibt, kann kurzfristig den Verbrauch mit einfachen Maßnahmen senken:
- Hydraulischer Abgleich (10–15 % Ersparnis)
- Raumtemperatur um 1 °C senken (6 % weniger Verbrauch)
- Heizungspumpe optimieren, Thermostate smart steuern
Langfristig lohnt sich jedoch der Umstieg:
- Wärmepumpen sparen gegenüber Gasheizungen bis zu 30 % der Heizkosten (~400 €/Jahr bei 100 €/Monat).1
- Wie oben aufgezeigt können Hybridlösungen (Gas + Wärmepumpe) im Bestandsbau eine sinnvolle Übergangslösung sein.
3. Fazit: Wann lohnt sich der Wechsel zur Wärmepumpe?
- Für Neubauten: Wärmepumpen sind erste Wahl (hohe Effizienz, staatliche Förderung).
- Im Altbau: Je nach Dämmung kann eine Wärmepumpe oder Hybridlösung sinnvoll sein.
- Kostencheck: Eine Umrüstung rechnet sich oft innerhalb von 10–15 Jahren – dank Einsparungen und Förderungen.
Sehen Sie dazu auch unseren Blogpost zur Hybrid-Wärmepumpen an.
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