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Vela Solaris an der Renewable Energy Exhibition in Japan

Die Renewable Energy Exhibition in Tokyo fand vom 31. Januar 2024 bis zum 2. Februar 2024 statt und wir freuten uns, gemeinsam mit unserem japanischen Partner Desun Tech als Aussteller vertreten zu sein. Die Messe bot einen umfassenden Überblick über die neuesten Trends und Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

Die Haupttrends, die auf der Messe deutlich wurden, waren eindrücklich:

Japan strebt bis 2050 Klimaneutralität an und dies war auf der Messe deutlich zu spüren. Besonders staatliche Institutionen, die Projekte auf regionaler und kommunaler Ebene verfolgen, suchen intensiv nach Lösungen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem Ausbau der Photovoltaik. Ebenfalls zunehmend an Bedeutung gewinnt die Offshore-Windkraft. Kontrovers diskutiert wurden die Möglichkeiten, Geothermie und Biomasse verstärkt als Energiequellen zu nutzen.

Ein besonderes Augenmerk lag auf Quartieren:

Lösungen im Bereich erneuerbarer Energien werden mit einem starken Fokus auf Quartiere geplant und umgesetzt. Besonders beeindruckend war der Stand der Stadt Ishikari in Hokkaido, die etwa 15 km von Sapporo entfernt liegt. In der Bay-Area von Ishikari sind große Datencenter angesiedelt, die auf eine zuverlässige Energieversorgung angewiesen sind. Dies soll zukünftig zu 100% durch einen Mix aus Wind-, Biomasse- und Photovoltaikanlagen sichergestellt werden.

Simulation in der Planung:

Die Besucheranzahl wuchs während der drei Tage stetig, und der Andrang, insbesondere am letzten Tag, war beeindruckend. Es hat uns gefreut, viele neue und interessante Kontakte knüpfen zu können. Das Interesse an dem Einsatz von Polysun in der Planung von Energiesystemen für Gebäude und Quartiere war besonders groß. Vergleichbare Anbieter gibt es in Japan noch nicht und das Potential für innovative Lösungen ist enorm!

TESVOLT

TESVOLT Projektplaner:

Schnell und einfach von der technischen Auslegung zur Bestellung!

Bilder: ©TESVOLT

TESVOLT-Partner können mit dem Projektplaner die Batterie- und EMS-Systeme vom Anbieter von Batteriespeichersystemen online auslegen und gleich bestellen. Der TESVOLT Projektplaner basiert auf der Polysun API bei der Systemkonfiguration.

Die TESVOLT AG mit Sitz in Lutherstadt Wittenberg ist ein Hersteller spezialisiert auf Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie. „Bezahlbare, saubere Energie in jeden Winkel der Welt zu bringen – das ist unser Ziel. Auch dorthin, wo Menschen keinen Zugang zum Stromnetz haben.“ Mit dem Vorhaben, bezahlbare Energielösungen zu schaffen, bietet TESVOLT gerade im aktuellen Marktumfeld wichtige Vorteile. Die Investition in einen Batteriespeicher lohnt sich beispielsweise besonders für Unternehmen mit einer Solar- oder Windenergieanlage, da sie damit den Anteil des verbrauchten Stroms aus eigenen Anlagen erhöhen und damit weitestgehend unabhängig von steigenden Strompreisen werden. Auch die teuren Lastspitzen können durch eine entsprechend smarte Steuerung der Batteriebeladung und -entladung gekappt werden.

TESVOLT setzt auf digitale Prozesse und bietet ein Online-Planungstool für Partner an:

TESVOLT setzt bei der Vermarktung der Speicherlösungen von Anfang an auf digitale Kanäle. Dies entspricht auch dem agilen Mindset des Unternehmens.

Seit Anfang 2022 können TESVOLT-Partner mit dem Projektplaner in sechs Schritten Speicherlösungen online konfigurieren, den passenden Speicher auswählen, eine Stückliste erstellen und eine Bestellung auslösen. Heute wird eine stark wachsende Zahl von Aufträgen digital abgewickelt. Aktuell beträgt der digital abgewickelte Anteil etwa 90% von allen gestellten Angeboten. Dies spart wertvolle Zeit in den Verkaufs-, Planungs- und Bestellprozessen.

Speichersystem wird basierend auf der Polysun API konfiguriert

TESVOLT evaluierte verschiedene Möglichkeiten, die Speicherauslegung auf Basis der getätigten Projekt-Angaben digital und möglichst automatisiert vorzunehmen. Mit der Simulationssoftware Polysun stand eine praxiserprobte Simulationssoftware zur Verfügung, welche zudem via API-Schnittstelle flexibel in die TESVOLT-Lösung eingebunden werden konnte. In einem gemeinsame Projektteam bestehend aus Mitarbeitenden von TESVOLT, Vela Solaris und dem Webdesign-Partner Nagarro wurde der TESVOLT Projektplaner Schritt-für-Schritt in kürzester Zeit entwickelt. Dazu wurden in Polysun verschiedene Systemvorlagen definiert, welche die Speicherlösungen von TESVOLT in Kombination mit Photovoltaik über das ganze Jahr abbilden und die Energieflüsse detailliert simulieren. Dabei wurden verschiedene Anwendungsfälle mit der entsprechenden Steuerungslogik als EMS in Polysun abgebildet, z. B. Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung oder Multi-Use. Die projektspezifischen Angaben, etwa zu Verbrauch, Standort und PV-Anlage, parametrisieren die Polysun-Vorlagen und liefern aussagekräftige Simulationsergebnisse, welche für die Wahl des optimalen Batteriespeichers sowie für die Generierung des Ergebnisberichts verwendet werden.

Intuitive Lösung für TESVOLT-Partner:

Der TESVOLT Projektplaner unterstützt den Anwender bei der Konfiguration des Speichersystems, indem er Planungshilfen liefert und den Mehrwert der gewählten Lösung auf einen Blick aufzeigt. So werden die wichtigsten Kennzahlen zu Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad, eingesparte Stromkosten und CO2-Reduktion ausgewiesen.

Zudem wird das Zusammenspiel von Batterie, PV und Verbrauch auch visuell als Tages-, Wochen oder Jahresverlauf dargestellt. Die Lösung wird nun im agilen Projekt-Setup laufend optimiert und weiterentwickelt.

Eckpunkte

Auftraggeber

TESVOLT AG

Energiesystemkomponenten für Simulation:

  • Batteriespeicher
  • EMS
  • Photovoltaik

Leistung Vela Solaris

Aufbau Simulationsmodell basierend auf der Polysun API. Simulative Abbildung der TESVOLT-Speicherlösungen und EMS-Systeme.

Ergebnis

  • Best-in-Class Projektplaner für TESVOLT Partner. Grosse Zeitersparnis im Verkaufs-, Planungs- und Bestellprozess.

Galerie

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Ein Abbild der Wirklichkeit!

Das Fachmagazin building&automation berichtet über die Möglichkeiten der PV-Planung mit Polysun SPT.

Photovoltaik boomt: Bereits im vergangenen Jahr waren auf deutschen Dächern und Grundstücken 2,2 Mio. Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 58’400 MW installiert. Und auch dieses Jahr geht der PV-Ausbau zügig weiter. Dass dies überhaupt in einem hohen Tempo möglich ist, liegt auch an der softwaregestützten PV-Planung, die immer mehr Unternehmen einsetzen. Für einen effizienten Einsatz müssen allerdings einige wesentliche Aspekte beachtet werden.

Die Planungssoftware Polysun SPT unterstützt schlüssig Schritt für Schritt: Von Schritt 1 „das Auge isst mit“ bis Schritt 7 „sich nicht in Widersprüchen verstricken“. Der Artikel ist im Print im building&automation, Heft 3 (Seiten 62-65) und Online erhältlich: Hier geht’s zum vollständigen Artikel